PEGASUS CITY webzine

Frank The Baptist - Different Degrees Of Empty


Die vier Bandmitglieder von FRANK THE BAPTIST kommen aus San Diego, spielen jedoch nicht die Art Deathrock, die man seit dem Erfolg von Cinema Strange und anderen kalifornischen Bands mit diesem Genre assoziiert. Vielmehr spürt man bei FRANK THE BAPTIST eine unterschwellige Traurigkeit, aber auch Kraft und Zielstrebigkeit. Die Stimme des Sängers ist einzigartig und unverkennbar, was ich sehr bewundere, denn solche markanten Stimmen findet man nicht allzu oft. „Different Degrees Of Empty“ ist ein Album von ca. 45 Minuten Spielzeit, dass die beiden Single-EP’s der Band, sowie 3 ganz neue Tracks enthält. Auf „Echoes Of Never” dürften manche schon vor kurzer Zeit aufmerksam geworden sein, da dieser Titel auf der “Gothic Compilation Part 17” erschien. Alle Songs ergänzen einander und klingen wie aus einer Aufnahmesession, sodass das Album als Einheit erscheint und nicht wie zusammengestückelt. Wie schon der Titel des Albums aussagt, handelt es sich hier um verschiedenste Geschichten, die sich mit der Leere, der Suche nach dem Sinn, Hilflosigkeit und Liebesleiden beschäftigen und allesamt eine gewisse Melancholie ausstrahlen. Gothic- bzw. Deathrock der besonderen Art, den man unbedingt mal gehört haben sollte, um sich dann ein eigenes Urteil zu bilden! Mir jedenfalls gefällt „Different Degrees Of Empty“ wirklich sehr gut, da Traurigkeit mit Motivation durch die treibende Musik vermischt ist, und die Songs noch dazu tanzbar sind.
Anspieltipps sind nicht einfach auszuwählen, wenn alle Titel genial sind, aber um mal einige herauszugreifen, die besonders eingängig und charakteristisch sind: “Silver Is Her Colour“, “Cryptkicker”, “Echoes Of Never”, “Bleeding In My Arms”

Luise Jankowski