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All Gone Dead
Fallen and Forgotten
www.allgonedead.net
www.strobelight-records.com
Es ist geschafft!
Nachdem sich die Londoner bereits mit der Demo-Ep Conceiving the Subversion
einen Namen in den Clubs dieser Welt gemacht haben erscheint nun mit Fallen
& Forgotten
das erste Full-Lengh Album der Band. Als Erste fällt auf, das der Sound
deutlich ausgereifter
und kraftvoller ist, die Vocals klarer und die Rhythmen treibender.
The Holy City Of Karbala und Newspeak (Room 101) bleiben durch den treibenden
Bass,
leichte Synths und die einprägsame Melodiefolge im Ohr. Die Gitarre in
Verbindung mit den
ruhigen Vocals etwa bei Vivid Still Beating oder Orchids In Ruin sorgt für
eine fast schon stille,
irgendwie schwebende Leichtigkeit. Ein absoluter „Vorwärts-Song“
ist Cedric Krane,
der ebenso wie Sunday Went Mute vom dominierenden Bass lebt.
Der wohl kontrastreichste Song ist The Aftertaste, der durch den Wechsel von
hypnotisierenden,
langsamen und energisch pushenden Parts schwer zu fassen ist. Nach dem Outro
heißt es aber,
nicht abschalten, denn sonst würde man eine faszinierende Überraschung
verpassen!
Fallen & Forgotten eröffnet keine neuen musikalischen Sphären,
ist aber ein überaus gelungenes,
mit Energie voll gepacktes Debüt, das heute seines gleichen sucht. Neben
der Tatsache,
dass nahezu jeder der Songs absoluten Wiedererkennungswert hat, beschäftigen
sie sich
inhaltlich mit weitaus mehr als dem szenehäufigen Buuhuu.
Wer die Chance hat All Gone Dead live zu erleben, sollte dies nicht verpassen,
denn die Songs ergeben mit Stich(Vocals), Darlin Grave(Bass, Backing Vocals)
und Steve Pollytrama( Live-Guitare, backing Vocals) eine absolut energiegeladene
Show.