STROBELIGHT SOUNDCHECK

VOICES OF MASADA
"Another Day"


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Glauner
Beim ersten Anspielen fällt auf wie harmonisch die Platte klingt, schön aufgenommen und musikalisch auf einem qulitativ gutem Niveau, allerdings schreibe ich das als Nichtmusiker und daher kann ich das instrumentale Können nicht beurteilen, sondern nur den Klang und das Zusammenspiel das auf dieser Platte nie störend wirkt. Da ich sehr auf den Gesang achte und stehe, muß ich hier sagen, top das ist wirklich gut. Auch beim zweiten mal durchhören habe ich gedacht : Superschöne Mucke allerdings ist die Platte nicht fesselnd. Die Gedanken schweifen schnell ab man träumt ein wenig vor sich hin, konzentriert sich auf andere Dinge und irgendwann dringen "Voices of Masada" wieder in das Bewußtsein und man denkt "wow, die sind gut, warum habe ich da nicht die ganze Zeit hingehört". Die Songs sind durchweg sehr ruhig und eignen sich hervorragend um Sie im Auto oder zuhause beim Lernen, Klönen oder abhängen zu hören. Und da könnt Ihr Euch sicher sein, in meiner Anlage daheim wird diese Platte jetzt öfters laufen.

Leider sticht keines der Lieder wirklich heraus, so daß man denkt: "hey was ein geiler Song", alle Lieder sind sich sehr ähnlich und mir gelingt es nicht die großen Unterschiede auszumachen. Auch würde ich die CD nicht in meinen DJ Koffer packen, da keines der Lieder, meiner Meinung nach, Tanzcharakter hat.

Fazit: wunderschön ruhiges Album für gemütliche Stunden daheim.

7 von 10 Punkten

Einen Anspieltipp kann ich beim besten Willen nicht geben: CD rein und auf Play drücken.


Lena
Etwas eintönig und durch die scheinbar immer gleich monotone Stimme des Sängers,vorallem bei den langsamen Stücken,stark zum Ausschalten animierend.Die schnellen Stücke werden durch die oben schon erwähnte Stimme wieder etwas runtergezogen,sind aber trotzdem definitiv tanztauglich.Außerdem könnte die CD einen Gefühlsausbruch vertragen,sowie ein paar Refrains,die sich dauerhaft festsetzen und zum nochmal hören animieren.Insgesamt kann man 'Another Day' auf jeden Fall gut nebenbei hören.Das was eine CD für mich zu einem Favorit macht,fehlt bei dieser jedoch leider.

Anspieltipp:Reflections

Punktebewertung: 5,5 Punkte


Roland
Die Jungs von Voices of Masada halten auch auf ihrem neuen Album die Fahnen des klassischen Gothrocks/Wave britischer Prägung hoch .
Die Einflüsse klassischen Waves sind nun dominanter. Besonders die wunderschönen , melancholischen Melodien gehen sofort ins Ohr . Ebendiese verwoben mit gekonntem Bassspiel, gelegentlichen Synthieeinlagen und kraftvollen Drums, ergeben einen Sound , der zu gefallen weiss . Den typischen Voices of Masada Sound , der auf dem Debut schon vorhanden war, sich jetzt aber manifestiert hat. Und der zieht einen echt in seinen Bann .

Durch die persönlicheren Texte, ist auch der Gesang gefühlvoller geworden . Auch in punkto Songwriting und Produktion ist eine deutliche Steigerung zum Vorgängeralbum vonstatten gegangen .
Songs wie , „Uncertain , „Looking Back“ , „Years” oder der grandiose Titeltrack „Another Day“ sind glänzende Soundperlen . Die ganze Scheibe ist im Mid- bis unterem Uptempobereich gehalten . Die Temposchraube hätte zwischendurch, von mir aus, gerne noch ein bisschen angezogen werden können . Denn , noch ein , zwei dynamischere Uptempo-Smasher , a là „Vathek“ vom „Four Corners “ Album, hätte ich mir gewünscht .

Alles in allem jedoch ein klasse Album , das jedem Freund von gothischer Gitarrenmucke wärmstens empfohlen sei. Der Releasetermin hätte nicht treffender fallen können, als auf die schöne, herbstliche Jahreszeit . Mit dem Auto in der Dämmerung über die neblige Landstrasse fahren , Voices of Masada im CD Player , passt ? .

Anspieltipps :

2. Uncertain
5. Looking Back
9. Years
10. Another Day (grossartig !)

Punktebewertung: 8 von 10 Punkten


Stefanie
Irgendwie nett. Und weiter?
Die guten Ansätze des Debutalbums ´Four Corners´ konnten nicht auf das Zweitwerk herübergerettet werden. Man hat sich viel Mühe gegeben mit ´Another Day´, und das hört man leider. Insgesamt weniger rockig, so wirkt das neue Album kraftlos und unausgegoren.
Zum Gothrock fehlt die Raffinesse, zum Deathrock der Rotz, zum Wave die ernsthafte Tiefe. Die Songs fügen sich kompositorisch nicht zusammen, sie bilden keinen verwobenen Teppich, sondern nur aneinandergeflicktes Stückwerk. Verschiedene Elemente, die unangenehm herausfallen und auf Dauer eine gewisse Gleichförmigkeit produzieren, verstärken den ersten Gesamteindruck: das stetige Mid-Tempo; die in einer Tonlage rangierende facettenlose Stimme von Sänger Raymon Shah; gepaart mit einer zu klassisch gezupften Lead-Gitarre und ohne Raffinesse programmierten Drums.
Es fehlen die kleinen Appetithäppchen, welche das Verlangen nach Betätigung der Wiederholungstaste aufkommen lassen.
Die Band schafft es nicht, den Hörer zu packen und in ihre Welt zu entführen.
Die Scheibe läuft irgendwie durch, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Nach dem letzten Titel fragt man sich, ob man die CD gerade wirklich gehört hat. Es bleibt kaum etwas hängen.

Anspieltipp: für den ersten Eindruck sagt eigentlich jeder Titel genug

Bewertung: (auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 die Bestnote darstellt): 5

Fazit: Will man über die aktuellen Geschehnisse in der Goth Rock Szene auf dem Laufenden sein, kann man sich das Ganze schon mal anhören. Muß es aber nicht.


Dirk
Mit der Voices of Masada-CD “Another Day” hatte mein CD-Player endlich mal wieder gute neue Musik zu spielen. Ich kannte, bevor ich diese CD hoerte, nur den Track “Fallen vo der “New Dark Age vol. 2” und war ehrlich gesagt nicht sonderlich begeistert, fuer mich irgendwie zu durchschnittlich. Der Eindruck sollte sich jedoch bald aendern. Schon mit dem Titeltrack “Alive” wird man zurueck in die 90er versetzt, der meiner Meinung nach besten Decade fuer guten britischen Goth-Rock. Und das Gefuehl aendert sich auch in den naechsten 9 Songs nicht. Eingaengliche Keyboard-Melodien, dominierender Bass, eine verspielte aber nicht verschnoerkelte Gitarre und in guter Tradition kein Schlagzeug sondern eine Drummachine, die aber stellenweise etwas aufgesetzt wirkt. Auch die charismatische Stimme des Frontmannes passt gut ins Gesamtbild. Aber da liegt meiner Meinung aber auch einer der wenigen schlechten Eindruecke dieser Platte. Der Gesang liegt produktionstechnisch auf der Musik und wirkt nicht eingebettet, viel zu dominant im Vergleich zu den wirklich guten Keyboard- und Gitarren-Arrangments, die leider etwas untergehen, sobald Ray anfaengt zu singen. Desweiteren erinnern mich einige Vocal-Arrangements an fruehe Diary of Dreams Scheiben, was aber nichts Negatives ist, wenn man’s mag.
Trotz der aufgefuehrten negativen Punkte, steht bei mir die Platte nur wenig hinter Gaengigem aus den 90ern zurueck. Toll, endlich mal wieder solche Musik zu hoeren.
Anspieltipps sind schwer zu geben, da die Platte doch sehr homogen wirkt, fuer mich sind aber “Reflections” und “Years” die besten Songs der Platte.

Bewertung: 8/10

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